Hypo Tirol

Anhalter Hütte, 2042m, Lechtaler Alpen

5-Tages-Prognose

heute Dienstag
Kaltfront mit Schauern
Schnee unter 1000m herab Kaltfront mit Schauern
Schnee unter 1000m herab
0h
min. -3°C vorm. 60%
max. -3°C nachm. 70%
Nullgradgrenze
1500m
800m
Schneefallgrenze
1200m
500m
Wind
SW 57km/h
W 86km/h
morgen Mittwoch
Winterwetter - Teils
stärkerer Schneefall Winterwetter - Teils
stärkerer Schneefall
0h
min. -7°C vorm. 100%
max. -7°C nachm. 100%
Nullgradgrenze
700m
800m
Schneefallgrenze
300m
500m
Wind
W 64km/h
W 72km/h
30.01.2020 Donnerstag
Wetterberuhigung, aber
rasch neue Wolkenfelder Wetterberuhigung, aber
rasch neue Wolkenfelder
3h
min. -8°C vorm. 0%
max. 0°C nachm. 20%
Nullgradgrenze
1800m
2100m
Schneefallgrenze
1500m
1800m
Wind
W 43km/h
W 50km/h
31.01.2020 Freitag
Wetterbesserung
Wieder deutlich wärmer Wetterbesserung
Wieder deutlich wärmer
6h
min. -2°C vorm. 20%
max. 3°C nachm. 0%
Nullgradgrenze
2200m
2500m
Schneefallgrenze
1800m
2000m
Wind
W 39km/h
W 39km/h
01.02.2020 Samstag
Dichte Wolkenfelder
Es bleibt sehr mild Dichte Wolkenfelder
Es bleibt sehr mild
0h
min. 0°C vorm. 0%
max. 4°C nachm. 40%
Nullgradgrenze
2400m
2100m
Schneefallgrenze
2000m
1800m
Wind
W 61km/h
W 72km/h
Thomas Pichler
Meteorologe und Geograph

Der Winter liefert uns nun ein kräftiges, aber auch nur ein vorübergehendes Intermezzo ab. Der Schneefall hält am Mittwoch vorerst weiter an und fällt dabei mitunter auch noch sehr kräftig aus. Dazu bleibt es sehr windig und die Temperaturen präsentieren sich von ihrer winterlich kalten Seite. Während der zweiten Wochenhälfte wird der Tiefdruckeinfluss aber schon wieder etwas gegen Norden zu abgedrängt. Wir verbleiben damit zwar auf der wechselhaften Seite, jedoch meist trockenen Seite des Wetters. Und es erreichen uns auch wieder deutlich mildere Luftmassen, sodass sich die Schneefallgrenze über 1500m Seehöhe zurückzieht. Die Sonne kann sich dabei wiederholt zeigen, vereinzelte Schauer sind nur eine Randerscheinung.

Aus der Wetterküche Aus der Wetterküche


Extreme Kälte regiert in großen Teilen Russlands. Im Osten und Nordosten Sibiriens sank die Temperatur auf bis zu minus 57 Grad, unter anderem in der Kleinstadt Verhojansk. Der Ort liegt etwa 110 Kilometer nördlich des Polarkreises und befindet sich am Fluss Jana, der in das Nordpolarmeer mündet. Auch andere Gemeinden in der größeren Umgebung meldeten ähnliche Werte. Die Minus-60-Grad-Marke ist bisher von offiziellen Wetterstationen in Sibirien noch nicht erreicht worden. Verhojansk gilt neben Ojmjakon mit einer Tiefsttemperatur von minus 67,8 Grad als Kältepol aller bewohnten Gebiete der Erde. Temperaturen um minus 50 Grad sind für die Menschen im Fernen Osten Russlands normal. Die Schule fällt wegen "kältefrei" ab minus 52 Grad aus.

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