Hypo Tirol

Zwickauer Hütte, 2989m, Südliche Ötztaler Alpen

5-Tages-Prognose

gestern Dienstag
Stärker bewölkt und zum Teil auch feucht Stärker bewölkt und zum Teil auch feucht
1h
min. -9°C vorm. 70%
max. 1°C nachm. 50%
Nullgradgrenze
2500m
2700m
Schneefallgrenze
2100m
2400m
Wind
NW 32km/h
NW 28km/h
heute Mittwoch
Sonne und Wolken
Es wird wieder milder Sonne und Wolken
Es wird wieder milder
3h
min. -5°C vorm. 40%
max. 3°C nachm. 10%
Nullgradgrenze
2900m
3100m
Schneefallgrenze
2600m
2800m
Wind
NW 10km/h
NW 7km/h
morgen Donnerstag
Einige Sonnenstunden
Weitere Erwärmung Einige Sonnenstunden
Weitere Erwärmung
5h
min. -5°C vorm. 10%
max. 4°C nachm. 50%
Nullgradgrenze
3200m
3200m
Schneefallgrenze
2900m
2800m
Wind
S 10km/h
W 7km/h
02.10.2020 Freitag
Föhnige Tendenzen
Weitgehend trocken Föhnige Tendenzen
Weitgehend trocken
0h
min. -4°C vorm. 80%
max. 0°C nachm. 50%
Nullgradgrenze
2800m
2900m
Schneefallgrenze
2500m
2600m
Wind
S 36km/h
S 43km/h
03.10.2020 Samstag
Vom Westen zieht eine Atlantikfront auf Vom Westen zieht eine Atlantikfront auf
0h
min. -3°C vorm. 60%
max. 2°C nachm. 90%
Nullgradgrenze
3300m
2600m
Schneefallgrenze
2900m
2300m
Wind
S 43km/h
S 39km/h
Thomas Pichler
Meteorologe und Geograph

Zur Wochenmitte wirkt ein Zwischenhoch mit allgemein etwas trockenerer Luft. Damit scheint am Mittwoch auch öfter die Sonne und die Temperaturen lassen im Tagesverlauf einen steigenden Trend erkennen. Am Donnerstag wird es vorübergehend leicht föhnig und mit Unterstützung der Sonne noch etwas milder. Die Nullgradgrenze klettert verbreitet über 3000 Meter Seehöhe an. Ab Freitag liegen wir am Ostrand eines Tiefdrucksystems über England bzw. über Frankreich. Dabei werden vorerst recht feuchte und milde Luftmassen aus Südwesteuropa herangeführt. Föhnige Effekte sorgen jedoch - trotz deutlich zunehmender Bewölkung - zunächst noch für teils trockene Bedingungen mit möglichen Auflockerungen. Irgendwann am Samstag überquert uns dann eine Kaltfront mit Regen und kühlerer Luft. Die Detailprognose ist sehr unsicher und hängt von der genauen Position des Tiefs ab.

Aus der Wetterküche Aus der Wetterküche


Es ist ein Irrtum: Herbststürme haben in vielen Fällen keine positiven Auswirkungen auf die Erzeugung von Windstrom. Die Rechnung - mehr Wind gleich mehr Strom und noch mehr Wind gleich noch mehr Strom - geht nicht auf. Für die Stromerzeugung ist ein stetiger Wind von etwa 40 Kilometer pro Stunde optimal. Dann erreichen die Windkraftanlagen den maximalen Ertrag. Laut Beaufort-Skala entspricht dies Windstärke 6 und wird als starker Wind bezeichnet. Um einen Sturm handelt es sich ab Windstärke 9 mit Windgeschwindigkeiten ab rund 76 Kilometer pro Stunde. Ein lang anhaltender Sturm kann zwar dazu führen, dass die Anlagen über einen längeren Zeitraum mit voller Last laufen können. Aber: Solche Stürme sorgen - vor allem nachts - häufig für zu viel Strom in den Netzen, sodass die Netzbetreiber regulierend eingreifen müssen.

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